Test VW Golf 7 1.5 TSI ACT OPF Sportsvan IQ.Drive 96 kW 131 PS

Diesmal im Test der VW Golf 7 Sportsvan ACT OPF mit dem 1.5 TSI96 kW bzw. 131 PS – als Sondermodell IQ.DRIVE.

Test VW Golf 7 SPORTSVASN 1.5 TSI ACT OPF

Test VW Golf 7 Sportsvan 1.5 TSI QCT 131 PS Lenkrad

Rund 750 KM reichen normalerweise für einen Autotest aus. Wir hatten unseren Testwagen aber nur 24 Stunden zur Verfügung, somit fällt der Test diesmal etwas kürzer aus. Dennoch haben wir ein kurzes Video erstellt.

Video

 

Quelle: https://youtu.be/pP7wy2a9BFc

Innenraum

Bereits auf den ersten Meters im Hamburger Stadtverkehr fällt uns die gute Lärmdämmung auf. Selbst bei der Autobahnetappe am nächsten Tag überzeugt diese auch bei höheren Geschwindigkeiten.

Test VW Golf 7 Sportsvan 1.5 TSI QCT 131 PS Tacho

Die Instrumente lassen sich hervorragend ablesen und über das Multifunktionslenkrad kann man alle Assistenzsysteme per Knopfdruck aufrufen.

Test VW Golf 7 Sportsvan 1.5 TSI QCT 131 PS Innenraum

Die Klimatronic mit Feinstaubfilter arbeitet einwandfrei.

Motor 96kW / 131 PS

Der 1.5 Liter TSI leistet 96 kW bzw. 131 PS, welcher nicht nur für den Stadtverkehr ausreichend ist, sondern auch auf der Langstrecke zügiges Reisen ermöglicht. Dabei liegen 200 Nm an, entscheidet man sich für den 1.5 TSI mit 150 PS / 110 kW, dann sind es 250 Nm.

Unser Testwagen ist mit ACT ausgestattet, sprich ist die Last nicht allzu groß schalten zwei der vier Zylinder ab und der Verbrauch sinkt drastisch. Allzu viel haben wir davon nicht. Während beim Passat, das bis zu 120 km/h möglich ist, bietet der Sportsvan – vermutlich aufgrund seines größeren Luftwiderstandes – diese Möglichkeit seltener an. Positioniert man sich mit 90 km/h hinter einem LKW dann schalten die Zylinder ab.

Weiterhin ist der Wagen mit OPF sprich einem Otto-Partikel-Filter ausgestattet, damit ist der Golf Sportsvan 1.5 TSI ACT OPF in der Abgasnorm Euro6-TEMP eingestuft.

Ausstattung IQ.DRIVE

Der Sportsvan ist als 1.5 TSI ACT OPF (130 PS) als Sondermodell ab 29.555,- EUR erhältlich. IQ.Drive ist dabei auch nicht irgendein Sondermodell. Es soll die erste Stufe in Richtung zum autonomen Fahren einläuten. Das bedeutet er verfügt über folgende Ausstattung bzw. Assistenzsysteme:

      • Anschlussgarantie (3 Jahre bis insgesamt 50.000km)
      • Climatronic
      • Winterpaket
      • Abgedunkelte Seiten- und Heckscheibe
      • Licht und Sicht Paket (Light Assist)
      • Automatische Distanzregelung ACC
      • Blind Spot-Sensor mit Ausparkassistent
      • „Lane Assist“ bzw. „Side Assist“
      • Parklenkassistent

Unser Testfahrzeug hat ein Automatikgetriebe und damit auch “Emergency Assist“. Sprich sollten wir die Besinnung verlieren, dann soll der Wagen von selbst stoppen.

Insgesamt scheinen die Assistenten einen guten Job zu machen. Von selbst fahren kann er allerdings nur mit entsprechenden Linien und nur für einige Sekunden. Greift man dann nicht zum Lenkrad mit man ermahnt. Greift man dann immer noch nicht ein, dann erfolgt ein kurzes Anbremsen, bei dem man in jedem Fall wieder wach ist.

Sportsvan

Der Sportsvan Golf hat den Vorteil, dass er über einen guten Einstieg verfügt. Im Fond und im Kofferraum ist mehr Platz. Die geteilte Rücksitzbank kann in Längsrichtung verschoben werden. Auch die Lehne lässt sich in unterschiedlichen Winkeln arretieren.

Kofferraum

Der Kofferraum hat einen doppelten Boden, sprich die Bodenklappe kann in unterschiedlichen Ebenen genutzt werden. Wie beim VW Tiguan stappelt man hier eher hoch als in die Länge. Der Wagen ist schon sehr flexibel nutzbar.

Fazit

Eine gute Materialanmutung mit gepolsterten Ablagetaschen in den Türen, viel Funktionalität, guten Assistenten und eine gute Geräuschdämmung, lassen kaum Raum für Kritik. Aufgrund der höheren Aufbaus verbraucht der Wagen etwas mehr als eine Golf Limousine. Wer jedoch das Fahrzeugkonzept mag und die rund 30.000 EUR Kaufpreis realisierbar kann, wird mit dem Wagen zufrieden sein.

Ähnliche Beiträge: