WordPress Hosting Website

WordPress Hosting für eine Website klingt zwar sehr speziell, jedoch kann man dies auch einfacher handhaben. Für sogenannte CMS (Content-Management-Systeme) benötigt man einen Server und eine Datenbank in der die Daten gespeichert werden können. Beides erhält man beim Provider bzw. Hoster seines Vertrauens. Neben WordPress gehört auch andereWebsiteanwendungen zu den CMS so zum Beispiel Typo3.

Ein spezielles WordPress Hosting ist somit nicht zwingend notwendig, kann aber Vorteile bieten.

WordPress Hosting für Ihre Website.

Eines der entscheidendsten Kriterien bei der Auswahl eines Hosters sollte niemals der Preis sein! Sowohl der Ausfall eines Server, aber auch ein langsamer Server können nicht nur Geld kosten, sondern Besucher springen ab und Google bewertet Ihre Seite somit schlechter.

Entscheidend ist die Zuverlässigkeit und die Geschwindigkeit. Zu der Zuverlässigkeit gehört natürlich auch ein erreichbarer Support, wenn es mal zu Problemen kommt.

Hosting Allgemein

Die folgenden Hoster bieten normales Hosting und (teilweise) WordPress Hosting an.

  • ALL-INCL.COM: Nach unseren Recherchen schnell und günstig.
  • WebGo: Serverstandort: Frankfurt, Firma in Hamburg, Preise akzeptabel, viel Technik und auch bei den Lade- und Ausfallzeiten überzeugend.
  • Host Europe: Sollte man sich mal ansehen.
  • Domainfactory: Lange Zeit war DF unsere Nummer eins. Vor einigen Jahren kam dann ein neuer Eigentümer, Umzug mit den Servern ins Ausland (Strassburg). Gegen Gebühr durfte man dann in Deutschland bleiben. Heute aus unserer Ansicht nur noch Durchschnitt und wenig Innovation. Weiterhin wird noch kein Let’s Encrypt sprich kostenfreie SSL Verschlüsselung angeboten.
  • SiteGuard: …
  • TimmeHosting: …
  • Netcup: …
  • Natürlich gibt es noch weitere größere Anbieter wie 1 & 1 oder Strato, die möchten wir aber hier nicht vorschlagen.

WordPress Hosting / Hoster

Die folgenden Hoster sind auf WordPress Hosting spezialisiert, dies schlägt sich auch in den Preisen und der Leistung nieder. Hier werden teilweise auch Aktualisierungen für die WordPress Installationen angeboten.

  • Raidboxes: Wird an vielen Stellen genannt, ob dies an der Leistung oder an den vielen Provisionslinks liegt können wir nicht sagen.
  • Hostpress: …
  • WLWP: …
  • WordPress Webhosting: …
  • SAVVII: Hierbei handelt es sich um einen niederländischen Anbieter.
  • FLYWHEEL: Es handelt sich um einen amerikanischen Hoster, man soll jedoch auch Frankfurt als Serverstandort auswählen können soll.

Kriterien

An welchen Kriterien sollte man sich bei einem Hoster orientieren. Wie schon zuvor gesagt, sollte er in erster Linie zuverlässig sein. Im Zuge unserer Recherchen sind wir auf folgende Website gestoßen:

Webhostingwissen

Laut dieser Website – wir hoffen diese ist unparteiisch – sind dies die Hoster mit den geringsten Ausfallzeiten:

  1. webgo Ø 25 Min.
  2. 1&1 Ø 27 Min.
  3. Host Europe Ø 30 Min.
  4. All-Inkl.com Ø 55 Min.
  5. Linevast Ø 62 Min.
  6. netcup Ø 70 Min.
  7. DomainFactory Ø 81 Min.
  8. Strato Ø 96 Min.
  9. ONE.com Ø 140 Min.
  10. Mittwald Ø 273 Min.

Die Hoster mit den schnellsten Ladezeiten sollen danach sein:

  1. All-Inkl.com 0,17 Sek.
  2. netcup 0,18 Sek.
  3. webgo 0,18 Sek.
  4. 1&1 0,25 Sek.
  5. Host Europe 0,28 Sek.
  6. ONE.com 0,29 Sek.
  7. Mittwald 0,42 Sek.
  8. Linevast 0,43 Sek.
  9. DomainFactory 0,43 Sek.
  10. Strato 0,45 Sek.

Bei diesem Wert sollte man natürlich auch noch die verzögerten Ladezeiten berücksichtigen, diese werde wie folgt angegeben:

webgo:
0,52%
Host Europe:
0,57%
Strato:
1,02%
DomainFactory:
1,03%
1&1:
1,07%
netcup:
1,18%
All-Inkl.com:
1,42%
ONE.com:
1,51%
Mittwald:
2,94%
Linevast:
3,83%

Betrachtet man diese Zahlen, scheint der Hoster WebGo eine gute Wahl zu sein. Andererseits ist es aber auch so, das weder Google noch Ihre Besucher Sie gleich abstrafen werden, wenn Ihre Internetseite einige hundert Millisekunden länger laden. Aber von Nachteil werden schnelle Ladezeiten sicherlich niemals sein.

Nachtrag 27.05.2018: Unterdessen haben wir auch WebGo getestet. Im Vergleich zu Domainfactory (die kein Let’s Encrypt anbieten) greift das Backend auf Standard-Tools zurück und wirkt damit etwas einfacher und wesentlich weniger komfortabel. Jedoch mit etwas Übung und Geduld kann man auch hier alles Einstellen, was man braucht. So kann man z.B. nur für die vollständige Website die PHP Version einstellen. Auch bei der Einstellung von Verzeichnissen, muss man händisch tätig werden. Die Geschwindigkeit ist bei beiden Providern sicherlich zufriedenstellend. TIPP:

1) Let’s Encrypt lässt sich einfach aktivieren, hierbei am besten erst mal die Domain in ein leeres Verzeichnis laufen lassen, damit die htaccess nicht verstellt wird. Sobald das Zertifikat ausgestellt ist, kann man wieder auf das ursprüngliche Verzeichnis umstellen.

2) Wenn man von http zu https umsteigt sind einige Einstellungen an der Installation notwendig, wenn man mit WordPress und dem Dublicator umzieht und die Domain vorher schon auf https umstellt, sprich das Let’s Encrypt Zertifikat aktiviert, passt der Duplicator dann gleich alle Pfade richtig auf https (sprich neue Domain für ihn) an. Also bei einem Umzug erst https aktivieren und dann mit dem Duplicator installieren.

Schaut gern mal bei Webhostingwissen vorbei und informiert Euch über aktuelle Werte und weitere Informationen zu den Providern. Schaut auch ob der für Euch in Frage kommende Provider mit auf der Liste steht.

Selber Messen

Sofern Ihr bereits einen Hoster habt, könnt Ihr bei Pingdom oder bei Google Page Speed die Geschwindigkeit selbst messen. Bitte die Messung immer zwei mal durchführen, bei Google mit mindestens 30 Sekunden Abstand halten. Ggf. den Cache Eurer Website bei Änderungen an der Website löschen, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Technik

Die Hosting-Anbieter erreichen diese erstklassigen Werte häufig mit der modernsten Technik. In Verbindung mit WordPress könnte Ihr an Eurer Internetseite natürlich auch viel selber beeinflussen. Hier mal einige Begrifflichkeiten die heutzutage genannt werden.

PHP 7: Php7 ist ein Scriptsprache, die in der Version 7 deutlich an Geschwindigkeit zugelegt hat und auch mit WordPress genutzt werden kann.

Nginx: Nginx ist eine relativ neue Webserver-Software, die unter anderem durch Lastverteilung schnellere Ladezeiten erreicht.

HTTP/2: Http/2 ist ein Hypertext (Siehe HTML) Protokoll, welches schneller arbeitet als die Vorversion.

SSH: SSH ist ein Shell Zugang mit der man ähnlich wie mit FTP auf einen Server zugreifen kann. Hier kann man jedoch deutlich schneller Arbeiten und auch von einem weiteren Server Dateien downloaden. Für Profis ein tolles Tool, für die meisten die eine Website haben jedoch nicht notwendig.

SSL: SSL steht für „Secure-Sockets-Layer”, die Weiterentwicklung hiervon ist das TSL. TSL steht für „Transport-Layer-Security“. Beide dienen dazu die Kommunikation zwischen Web-Browser und Server zu verschlüsseln. Diese Zertifikate gibt es schon länger und deren Einsatz ist auch empfehlenswert. Hohe Beliebtheit erfreuen sich diese Verschlüsselungen, seitdem Google diese als Bewertungskriterien für das Ranking aufgegriffen hat.

SSL Zertifikate sind jedoch kostenpflichtig, einige Provider bieten jedoch in Ihren Hostingpaketen als Inklusivleistung an. Als kostenfreie Lösung wurde SSL mit Let’s Encrypt entwickelt. Let’s Encrypt wird unterdessen auch von einigen Providern unterstützt und kann dort sogar kostenfrei genutzt und verlängert werden. Bei Let’s Encrypt handelt es sich wohl um eine einfachere SSL Variante, die aber von Google geforderte “https”-Verbindung erfüllt.

Fazit

Das WordPress Webhosting ist also kein Hexenwerk und für die meisten Internetprojekte dürfte ein normaler Hoster wir ALL-INCL.COM oder WebGo ausreichend sein.

Für besonders anspruchsvolle Internetauftritte kann man auch zu einem Profi für das WordPress Webhosting gehen.

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