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Auto

quattro, 4MATIC & 4MOTION: Allrad erklärt – wann sinnvoll? – UTBOERG TV

UTBOERG TV · 16. Juni 2026

quattro, 4MATIC, 4MOTION – jeder Hersteller hat einen eigenen Markennamen für Allradantrieb. Das Grundprinzip ist gleich: Die Antriebskraft wird auf alle vier Räder verteilt. Wir erklären die Unterschiede und wann sich Allrad wirklich lohnt.

Die Markennamen

  • quattro – Audi
  • 4MATIC – Mercedes-Benz
  • 4MOTION – Volkswagen

Technisch sind nicht alle Allradsysteme gleich. Bei längs eingebauten Motoren (viele Audi) kommt oft ein selbstsperrendes Mittendifferenzial zum Einsatz, das die Kraft permanent verteilt. Bei quer eingebauten Motoren (viele Kompakt- und Frontantriebsmodelle) regelt meist eine elektronisch gesteuerte Kupplung, die bei Bedarf die Hinterachse zuschaltet. Das Ergebnis fühlt sich für den Fahrer ähnlich an: mehr Traktion.

Wann lohnt sich Allrad?

Allrad bringt vor allem Traktion und Stabilität: beim Anfahren auf Schnee, Nässe oder losem Untergrund, bei viel Leistung und beim Anhängerbetrieb. Die Kehrseite: etwas höheres Gewicht und meist leicht höherer Verbrauch sowie ein Aufpreis. Wer überwiegend trockene Straßen fährt und keine hohe Leistung bändigen muss, kommt mit Frontantrieb oft gut aus. Für Vielfahrer in Mittelgebirgen, bei starken Motoren oder mit Wohnwagen ist Allrad dagegen ein echtes Plus.

Allrad in unseren Tests